Mittwoch, 9. Dezember 2015

Pizza - so lecker wie vom Italiener - kein Problem mit dem Zauberstein

Mir ist gerade aufgefallen, dass ich noch gar keinen Post geschweige denn Bilder von einer meiner Pizzen veröffentlicht habe. Und das, obwohl Pizza DAS Abendessen schlechthin bei uns derzeit ist. Immer wenn´s mal schnell gehen muss kommt Pizza auf den Tisch. 

"Schnell gehen und Pizza? Geht doch nur mit TK-Produkten!" werden sich jetzt viele denken. Aber selbstverständlich kommt mir keine TK-Pizza in den Ofen. Wie nahezu alles bei mir ist unser Essen handgemacht. Da weiß man einfach was drin ist ...

Damit es aber im Bedarfsfall tatsächlich genauso schnell geht die wie TK-Pizza habe ich immer Pizzateig im Kühlschrank. IMMER .... Sobald ich die letzte Portion rausgenommen habe mache ich schnell neuen Hefeteig. Und auch wenn der mal 8 oder 10 Tage im Kühlschrank steht - Pizzateig wird immer besser je älter er wird. 

So kann ich meinen Teig bei Bedarf jederzeit aus dem Kühlschrank nehmen. Noch etwas mehlen - auf dem Zauberstein von Pampered Chef® ausrollen - mit Tomatensoße (selbstverständlich auf Vorrat selbst eingekocht) bestreichen und kunterbunt belegen. Was will man mehr - innerhalb von maximal 10 Minuten ist die Pizza vorbereitet - dann noch ca. 17 Minuten in den Ofen - und schon kann man eine legendär gute, knusprige und leckere Pizza genießen. Und mal ehrlich - für eine TK-Pizza braucht man ähnlich lang wenn man den Weg zum Gefrierfach mal mitrechnet!

Nougatbissen nach Christine Haas mit der Garnierspritze von Pampered Chef®

Es hat lange gedauert, bis ich heuer in Advents-Stimmung gekommen bin. Das Wetter lud ja auch sehr lange überhaupt nicht zum Plätzchenbacken ein. 

Als mich aber dann der Rappel gepackt hat gab es kein Halten mehr. Und schwupp di wupp hatte ich 12 Plätzchensorten in den verschiedenen Dosen verteilt. 

Auch beim Plätzchenbacken probiere ich gerne Neues aus. Mal mit mehr - mal mit weniger Erfolg. Letztes Jahr war dann ein Jahr mit sehr wenig Erfolg .... so dass ich heuer schon etwas vorsichtiger ans "ausprobieren und rumexperimentieren" ran ging. 

So war ich auch schon vorsichtig beim Rezept aussuchen. Aber nachdem ich bisher von noch keinem Rezept von Christines Lieblingsrezepten enttäuscht wurde war es auch nicht verwunderlich, dass mein Plätzchenexperiment 2015 aus einem ihrer Bücher kam. Nun gut - ich gebe zu ... ich hab nicht nur 1 Rezept neu ausprobiert. 4 Plätzchensorten wurden aus dem Band 4 Himmlische Plätzchen wie von Engeln gebacken nachgebacken. 

Ganz so wie man die Rezepte von Christine kennt - einfach, unkompliziert und doch von hervorragender Qualität und mit absoluter Gelinggarantie. 


Donnerstag, 19. November 2015

Lammbraten im Zaubermeister von Pampered Chef®

Wenns draußen wieder kälter und ungemütlicher wird, darf es in der Küche gern mal wieder etwas deftiger werden. 

Bei uns stand Lammbraten auf der "To-Do"-Liste. Das Lamm dümpelt schon a Zeit lang gut verschnürt als Rollbraten im Gefrierschrank umher - zusammen mit Buttergemüse und Spargel sollte das gute Stück also auf unsere Teller wandern. 


Hier das Rezept für den 

Lammbraten


Sonntag, 1. November 2015

Allerseelenbrezen - die gehören einfach dazu

Ich denke, den hier sehr weit verbreiteten Brauch Anfang November Allerseelenbrezen zu backen, kennen nicht viele. 

Bei uns werden zu Allerheiligen Hefebrezen mit Anis gebacken. Diese werden dann nach dem Besuch auf dem Friedhof in familiärer Runde zum Kaffee gegessen. Und gefirmte Jugendliche bekommen von ihren Paten eine Allerseelenbrezen geschenkt. 

Gerade als ich heute meine Brezen gebacken habe fragte ich mich, woher dieser Brauch wohl kommt (und ob es den auch tatsächlich gibt oder ob ich all die Jahre hinters Licht geführt wurde). Auf die Schnelle konnte ich jetzt nichts "ergoogeln" ... da muss ich wohl nochmal nachforschen.

Montag, 28. September 2015

Toastbrot aus dem Zauberkasten von Pampered Chef ®

Ich backe ja unser Brot fast ausschließlich selbst. 

Nur an Toastbrot hatte ich mich bisher nicht gewagt. Die Form, die Konsistenz, der Geschmack ... irgendwie war da was, das mich bisher davon abhielt es auszuprobieren. Denn man möchte ja Erfolge haben und das Selbstgebackene auch essen können - und wollen. 

Dann hab ich aber vor kurzem ein Rezept in einem Buch gefunden, das sich sehr vielversprechend anhörte und von den Zutaten her eigentlich nur gut werden konnte. 

Also - dann nix wie ran an die Küchenmaschine und Toast backen!

Montag, 7. September 2015

Himbeerpuddingkuchen in der mittleren Ofenhexe

Ich bin ja eine kleine glüschtige Naschkatze. Und wenn ich Urlaub habe (wie jetzt gerade) fällt mir beinahe jeden Tag etwas ein auf das ich grad Lust hab.

Heute war's ein Himbeerpuddingkuchen. Den gibt's bei uns eigentlich nur, wenn ein Geburtstag ist oder sich Gäste angekündigt haben - denn für vier Personen ist der eigentlich ganz einfach zu viel.

Seit ich aber die neuen Ofenhexen von Pampered Chef zu Hause habe mach ich auch immer öfter Kuchen mit der Hälfte der Zutaten und backe sie in der mittleren Ofenhexe. Somit ist die Menge ideal für vier 'Süßmäulchen' 

Hier kommt nun das von mir angepasste Rezept

Dienstag, 25. August 2015

Nusszopf auf dem Zauberstein von Pampered Chef®

Ich züchte mir gerade einen Lievito Madre. 

Die "italienische Mutterhefe" soll für unglaublichen Ofentrieb sorgen und dabei nicht so penetrant nach Sauerteig schmecken. Diesen Geschmack mag ich ja im Brot - aber definitiv nicht in der Pizza oder in süßem Gebäck. 

Außerdem hab ich noch ein anderes "Projekt" im Kopf, wofür ich auch neutrales Triebmittel brauche. Mit herkömmlicher Hefe bin ich da aber auch nicht so richtig zufrieden - also muss nun ein Lievito Madre her.

Bei den einzelnen Ansätzen bleibt immer etwas Ansatz-Teig über. Wegschmeißen ist ja viel zu schade - also verbacke ich diese Überbleibsel. 

Der erste Teil kam mit in den Pizzateig, der zweite sollte nun in einen Nusszopf wandern. 


Saftiger Nusszopf

Hier das Originalrezept


Hefeteig

100 g Milch
1 Würfel Hefe (42g)
50 g brauner Zucker
500 g Mehl
3 Eigelb
1 TL Salz
100 g Eierlikör (selbstgemacht am besten)
          ---- wenn Kinder mitessen dann durch Vanillesoße ersetzen ---
100 g Sahne
2 EL neutrales Öl


Nussfüllung

150 g Nüsse gemahlen (ich hatte Haselnüsse und Mandeln gemischt)
100 g Zucker
6 Esslöffel Sahne
1 Pck. Vanillezucker 
200 g Marzipanrohmasse


Zuckerguß

200-250 g Puderzucker 
heißes Wasser etwas Rum (oder Rumaroma)



Zubereitung

Die Milch, Hefe und Zucker etwas erwärmen. Mehl, Salz, Eigelb, Sahne, Eierlikör und Öl zugeben und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Evtl. noch etwas Mehl zugeben falls der Teig zu sehr kleben sollte.

Dann den Teig in eine große Schüssel geben und ca 30. Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit Marzipan klein schneiden und mit 2 EL Rum oder Sahne mit dem Handrührgerät cremig rühren. Die gemahlenen Nüsse, Zucker, Sahne und Vanillezucker dazugeben und zu einer cremigen Masse verrühren. 

Den Hefeteig auf der Backunterlage ausrollen und mit der Nuss-Marzipan-Füllung bestreichen. 
Von der längeren Seite her einrollen, die Teigrolle der Länge nach mit dem Isi durchschneiden und dann mit der Füllung nach oben übereinander schlagen (zu einem Zopf drehen).



Zopf auf den Zauberstein von Pampered Chef® legen und bei 175°C ca. 50 Minuten backen.


Leider hab ich vom fertigen Zopf kein Bild mehr ... .der war zu gut und zu schnell weg :-) Aber man sieht - der geht gewaltig auf ....

Wem der Zopf noch nicht süß genug ist der kann ihn noch mit einem Zuckerguss bestreichen. 


Variante:

Diesmal hab ich aus dem Teig Nuss-Schnecken gemacht. Dazu den Hefeteig mit Füllung genauso vorbereiten wie für den Zopf bis dahin, wo er aufgerollt wird. Dann die Heferolle mit dem Isi in Scheiben schneiden (ca. 2 cm) und in eine Ofenhexe legen. (Das hier ist die rechteckige Ofenhexe - man könnte es auch auch auf die mittlere und die kleine verteilen. Die passen auch wunderbar nebeneinander in den Ofen)
Dann wie gehabt in den vorgeheizten Ofen schieben (175°C Ober-/Unterhitze - Rost so weit nach unten wie möglich)


Und schon hat man leckere kleine Häppchen für Gäste (oder für kleine Naschkatzen wie mich)!



Gutes Gelingen!

Sonntag, 23. August 2015

Streuselkuchen mit Obst in der Ofenhexe

Wir hatten letztes Wochenende Gäste für die ich auch noch was Süßes bereithalten wollte (für mich gehört das ganz einfach zu einem rundum gelungenen Abend dazu). Ich stand also vor der Wahl zwischen einem Dessert und einem Kuchen. 

Nachdem es bis Freitag ja noch extrem heiß war fiel meine Wahl dann auf einen fruchtigen Kuchen - alles andere mit Sahne oder Creme war mir etwas zu riskant. 

In den letzten Wochen sind viele Himbeeren und Heidelbeeren in den Tiefkühlschrank gewandert - also lag nahe, dass ich was mit diesem Obst machen. 

Und da ich eh schon lange mal einen Mürbeteig in der Ofenhexe von Pampered Chef® ausprobieren wollte war dann auch schnell klar, in welche Richtung der Kuchen gehen sollte. 


Obst-Pudding-Streuselkuchen

Für den Teig

320 g Mehl
2 Eier
130 g Zucker
130 g Butter
2 Msp Backpulver

Für die Puddingmasse

2 Pkt. Puddingpulver, Vanille
900 ml Milch
80 g Zucker
1 Becher Schmand
ca. 400 bis 500 g Obst (ich hatte wie gesagt Heidelbeeren und Himbeeren, TK, angetaut)

Für die Streusel

150 g  Mehl
90 g Butter
75 g Zucker
etwas Zimt

Aus Mehl, Eiern, Zucker, Butter und Backpulver einen Mürbeteig herstellen und in die Ofenhexe von Pampered Chef® geben. Mit dem Teigroller funktioniert das wunderbar - und so einfach wie mit diesem Teilchen hab ich noch nie einen Rand aus Mürbteig hinbekommen. 




Aus dem Puddingpulver, der Milch und dem Zucker einen festen Pudding kochen und etwas abkühlen lassen, dabei immer wieder umrühren, damit keine Haut entsteht. Sobald der Pudding in etwa handwarm ist den Becher Schmand (oder auch zwei) unterrühren. Danach die Puddingmasse auf dem Mürbeteigboden verteilen.

Darauf dann das Obst verteilen. Bitte darauf achten, dass das Obst nicht zu feucht ist. 

Aus dem Mehl, dem Butter, Zucker und Zimt Streuseln herstellen und über das Obst geben.

Bei 180°C Ober-/Unterhitze, 45-50 min. backen.

Nun gut abkühlen lassen. 

Zuerst war ich ja skeptisch, ob der Boden auch "fest" genug ist oder ob er matschig ist. Dieses Problem hab ich nämlich in den herkömmlichen Backformen immer - der Mürbteigboden matscht durch und wird pappig. Hier war der Boden allerdings auch am nächsten Tag noch fest - also kein Problem ihn aus der Form zu bekommen. Wieder mal ein riesen Pluspunkt für die Stoneware!

Donnerstag, 20. August 2015

Holländisches Teegebäck

Wenn ich irgendwo eingeladen bin tauche ich eigentlich ungern mit ganz leeren Händen auf. Doch was bringt man immer mit? Ist gar nicht so einfach....

Eigentlich kommt ja was selbstgemachtes eh am Besten an und sorgt für die größte Freude. Also bring ich diesmal was selbstgemachtes zum Grillabend mit. 

Solche Ideen kommen mir aber meist sehr kurzfristig. Ich bin kurz vor 17.00 Uhr von der Arbeit nach Hause gekommen - und um 18.00 Uhr ist schon die Grillparty geplant zu der wir eingeladen waren. Da muss dann was schnelles gezaubert werden. 

Nix wie ran an den Herd - und schon mal vorheizen - dann kann man sich ja mit dem Rezept noch etwas Zeit lassen. 

Meine Wahl fiel dann auf ein schnelles Spritzgebäck. Mit der Plätzchenpresse von Pampered Chef® ist das ja wirklich eine Sache von max. 30 Minuten bis man das fertige Gebäck aus dem Ofen nehmen kann.


Holländisches Spritzgebäck



125 g Margarine
100 g selbstgemachter Vanillezucker
1 Ei
1 Prise Salz
30 g Speisestärke
220 g Mehl, gesiebt
1/2 Pck. Dr. Oetker Zitronenabrieb
ein paar Tropfen Zitronenbacköl


Den Zauberstein nicht einfetten
Backofen auf 200°C vorheizen
den Rost so weit nach unten wie möglich

Zubereitung:
Margarine kurz weichrühren, dann Vanillezucker, Ei und Salz dazu und glatt rühren.
Mehl, Speisestärke, den Zitronenabrieb und das Zitronenbacköl langsam unterrühren. Der Teig sollte eine Konsistenz ähnlich wie Knetmasse haben. 
Nun eine beliebige Scheibe in die Plätzchenpresse einsetzen (Zahl zeigt nach außen). Teig fest einfüllen, dabei darauf achten, dass so wenig Luftlöcher wie möglich drin sind. Presse auf den kalten Zauberstein stellen und mit einer Drehung den Teig aufspritzen. (Ich drehe immer soweit, bis ich unten etwas Teig sehen kann.) Dann die Presse senkrecht nach oben hin abheben. 
Etwas mehr als die Hälfte der Presse passt auf einen Zauberstein. Den Rest presse ich auf einen Pizzazauberer. Wenn ihr nur einen Stein habt dann diesen bitte zwischen den Backvorgängen etwas abkühlen lassen. Oder sich einen zweiten zulegen :-)

Auf unterster Schiene auf dem Rost 12 – 15 min. backen. Nach dem Backen die Plätzchen etwa 2-3 Minuten auf dem Stein auskühlen lassen - dann auf auf das Kuchengitter heben und komplett erkalten lassen. Bitte nicht direkt auf dem Stein ganz abkühlen lassen - sonst kleben sie fest.




Variationen

Die Zitronenschale kann durch Kakao, Orangen - Schalen, Weihnachtsgewürze etc.
ersetzt werden. Man kann die Kekse auch mit Schokoladenglasur verzieren. 

Manch einer wird nicht verstehen, warum man Kekse/Plätzchen auf Steinen backen sollte. Man kann das auch schlecht in Worte fassen, die jeden erreichen. Das schöne für mich daran ist auf alle Fälle, dass 
  • die Kekse gleichmäßig gebacken werden. Es gibt keine Stellen, an denen die Kekse früher fertig sind (beim backen auf einem Blech kennt man das ja - die außen sind schneller braun als die Kekse die innen liegen etc...)
  • die Kekse alle knusprig werden ohne zu verbrennen
  • nichts kleben bleibt am Stein (ohne dass man vorher fetten oder mit diesem nervigen Backpapier rumhantieren muss
  • im Zusammenspiel mit der Plätzchenpresse hat man im Handumdrehen ca. 40 Kekse fertig 

Montag, 17. August 2015

Hackbällchen in Tomatensoße in der Ofenhexe von Pampered Chef®

Es gibt ja tolle Neuigkeiten von Pampered Chef® ... 

die rechteckige Ofenhexe hat Nachwuchs bekommen: Ab sofort gibt es ja eine ganze Familie davon. 

Ich hab die ganze Familie schon zu Hause - und wollte sie nun endlich mal einweihen. 

Meine Wahl fiel auf Hackbällchen in Tomatensoße mit Reis. 

Für zwei Personen ist da die mittlere Ofenhexe genau richtig. 


Hackbällchen in Tomatensoße



Zutaten:

1 Zwiebel halbiert
2 Knoblauchzehen 
5 g Olivenöl 
1 Dosen Pizzatomaten
2 TL Brühpulver
½ TL Pfeffer
italienische Kräuter
30 g Sahne
300 g Hackfleisch
1 Ei
3 EL zarte Haferflocken
1/2 Zwiebel
Pfeffer, Salz, Cayennepfeffer, Kräuter nach Belieben
1 Stück Mozzarella

Zubereitung:


Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen 
Rost dabei so weit unten wie möglich einschieben 

Zwiebeln und Knoblauch zerkleinern, dann im Öl andünsten. Tomaten, Brühpulver, Pfeffer und Kräuter zugeben und zu einer dicklichen Soße einkochen.
In der Zwischenzeit das Hackfleisch mit dem Ei, den Haferflocken, gehackten Zwiebeln und den Gewürzen vermischen, kleine Bällchen formen und in die Ofenhexe setzen (ergibt ca. 10 - 12 Bällchen). 


Wenn die Soße etwas eingedickt ist Sahne zugeben und gut verrühren (nach Belieben auch pürieren), dann über die Hackbällchen geben. Mit dem in Scheiben geschnittenen Mozzarella belegen.

Nun für ca. 25 Minuten in den Ofen geben und überbacken lassen. Je nach Größe der Hackbällchen kann es auch etwas länger dauern.


Tipp: Am Besten passt dazu Reis und Baguette.


Zur Reinigung

Auf meinen Kochshows werde ich immer wieder gefragt, wie das mit dem Reinigen der Formen so ist. Gerade bei Tomatensoße sind viele immer sehr skeptisch. Ich kann euch an diesem Beispiel auch zeigen, wie einfach das geht und wie sauber das auch wieder alles wird. 
Auf diesem Bild wurde die Ofenhexe nur mit dem Mix `N`Scrape Schaber geleert. Man sieht schon - so richtig viel klebt da nicht fest ... obwohl die Hexe zum ersten Mal in Gebrauch war.

Und so sieht die Ofenhexe kurz danach aus nachdem ich sie mit heißem Wasser und einer Bürste sauber gemacht habe. Da sieht man nicht mehr viel von der Tomatensoße und dem Käse oder? Und das ganz ohne Spülmittel oder Spülmaschine. 

Und wenn euch Bilder nicht überzeugen - lasst euch das alles bei Euch zu Hause auf einer Kochshow zeigen. Ich komme gerne zu euch und zeige euch die wunderbaren Produkte ... und auch wie man alles wieder sauber bekommt! Und glaubt mir - das ist jedesmal ein wunderschöner Nachmittag oder Abend!

Donnerstag, 6. August 2015

Walnusshäppchen auf dem Zauberstein

Obwohl ich Pampered Chef-Beraterin bin habe ich definitiv noch nicht alles zu Hause was unser Katalog so hergibt. Aber ganz ehrlich? Ich arbeite stark daran. Immer und immer wieder finde ich etwas, das in meiner Küche noch fehlt - und das dann irgendwie schnellstmöglich den Weg in meine Schubladen findet. 

Erst vor kurzem habe ich den kleinen Portionierer für meine Schwester bestellt - und hab ihn selbstverständlich gleich mal als Erste selbst getestet wie der so funktioniert.

Beim kleinen Portionierer war auch ein Rezept dabei, das mich angesprochen hat und das ich dann gleich mal getestet habe. Und als Wiedergutmachung für die Erstbenutzung des neuen Pampered Chef-Utensilie werde ich selbstverständlich eine Ladung Nusshäppchen abliefern. 

Nusshäppchen

nach einer Idee von Pampered Chef®

100 g zerlassene Butter
80 g weißer Zucker
80 g brauner Zucker
1 TL Vanilleback
1 Ei
225 g Mehl, Typ 405
100 g gemischte Nüsse
evtl. Puderzucker zum Bestreuen

Backofen 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
Rost auf der untersten Schiene
Stein nicht fetten


Nussmischung (ich hatte Walnüsse, Haselnüsse, Cashew und Macadamias - alles Natur - nicht gesalzen) auf das Schneidebrett geben und mit dem Super-Hacker klein hacken.

Zusammen mit den restlichen oben angegebenen Zutaten einen geschmeidigen Teig herstellen. 

Mit dem kleinen Portionierer kleine Kugeln abstechen mit etwas Abstand zueinander auf den Zauberstein setzen. Bei mir war die Menge genug für einen Zauberstein und einen Pizzazauberer.
Im Ofen ca. 18 Minuten goldbraun backen. 

Ca. 2 Minuten auf dem Stein ruhen lassen, dann auf das Kuchengitter heben und komplett auskühlen lassen. 

Nach Belieben noch mit etwas Puderzucker aus dem Streufix bestreuen. Mir waren die Plätzchen aber definitiv schon süß genug - daher habe ich darauf verzichten. Das nächste Mal werde ich auch mit Sicherheit den Zucker reduzieren.

Und mit Zimt sind diese Häppchen auch definitiv geeignet für den Weihnachstplätzchenteller 

Freitag, 24. Juli 2015

Cevapcici in der Ofenhexe oder auf dem Zauberstein

Wenn´s draußen wieder etwas kühler wird (was ist das für ein Sommer - ich spreche bei 28 °C Außentemperatur schon von kühler - in den letzten Jahren war das ja schon Hochsommer für uns hier) ist in der Küche auch mal wieder Zeit für etwas Deftigeres. 

Wir hatten schon lange mal wieder Lust auf Cevapcici. 

Und selbstverständlich kann man dies (oder auf Fleischpflanzerl oder Hamburger-Paddies) wunderbar in der Ofenhexe oder auf dem Zauberstein zubereiten. 

Auch auf meinen Kochshows erzähle ich das immer wieder meinen Kundinnen und Kunden - und ernte jedes mal ungläubige Blicke. "Aber das läuft doch alles vom Stein und dann hab ich den Fleischsaft im Ofen kleben" ist einer der häufigsten Sätze die ich höre wenn ich von den Fleischpflanzerln auf dem Zauberstein berichte. 

Doch da läuft überhaupt nix. 
Da ich es bisher aber noch nie geschafft habe, "Beweisbilder" davon zu machen, um somit mit eigenen Fotos zu überzeugen, hab ich mir diesmal fest vorgenommen vor dem Futtern zu fotografieren... 


Nun zum Rezept:


  • etwa 1/2 Zwiebel fein gehackt
  • 1 TL Butter
  • ca. 400 g gemischtes Hackfleisch
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 Ei
  • Salz
  • Pfeffer
  • Cayennepfeffer
  • Gewürz nach Belieben (ich hatte Fleischwürze von Gefro)

Ofen vorheizen: Ober-/Unterhitze, ca 220 °C

Ich gebe die gehackten Zwiebeln mit 1 TL Butter in eine Glasschüssel und erhitze sie ein paar Minuten in der Mikrowelle. Ich finde, dadurch sind die Zwiebeln sehr viel bekömmlicher als wenn ich sie roh in den Fleischteig gebe.

Dann auskühlen lassen und das Hackfleisch dazugeben. Je nachdem was wir am Abend oder am nächsten Tag noch vor haben,
presse ich bis zu 3 Knoblauchzehen zum Fleisch, 1 Ei und diverse Gewürze. Das Hackfleisch sollte schon gut gewürzt werden - es verliert ja beim Braten immer etwas an Geschmack.

Nun zu einem homogenen Teig verkneten (geht am besten mit den Händen) und zu länglichen Rollen formen (ja ich gebe zu - ich muss das noch ein bisschen üben - so richtig schön geformt sind sie nicht.)



Dann ab damit in den vorgeheizten Ofen damit. Ich hatte sie diesmal in der Ofenhexe. Wie immer den Rost so weit unten wie möglich einschieben - nur so gelingt es perfekt in der Stoneware.

Man sollte in etwa 30 Minuten einplanen. Zeit, die man perfekt nutzen kann um die Beilagen fertig zu machen. Bei uns gab es gestern Gurken-, Tomaten- und Kohlrabisalat dazu. Alles aus den Gärten unserer Eltern. Mit Liebe angebaut und geerntet - das schmeckt man auch :-)

Und schon ist alles fertig. 

Seht ihr? Da läuft nicht viel. Die Herdplatte ist sauber - es ist kein unnötiges Fett am Cevapcici - und schmecken tut´s wie beim Griechen. Also ein rundum perfektes Essen.

Cevapcici - einmal von unten und einmal von oben.
Wie man auf dem letzten Foto sieht wird das Hackfleisch auch tatsächlich rundrum braun und knusprig. Ohne dass man´s wenden muss (das obere Fleischteilchen hab ich extra umgedreht, damit man sieht wie´s von unten aussieht). Das kann nur unsere Stoneware!

Viel Spaß beim Ausprobieren! 

Montag, 13. Juli 2015

Tintenfischringe

Hier kommt wieder ein Foto für alle Zauberstein-Interessierten oder -besitzer die wissen wollen, was man außer Pizza und Flammkuchen auf dem Zauberstein zaubern kann.

Am Wochenende gab es schnelles Essen:


Tintenfischringe vom Stein mit grünem Salat. 


Ich liebe ja Tintenfischringe. Nur dieser penetrante Geruch nach dem Frittieren, der noch tagelang in der Wohnung bemerkbar ist - und dieses "gfrett" mit dem Öl das dann wieder aus der Fritteuse raus muss (nachdem da ja mal Tintenfische drin waren mag ich keine Pommes mehr damit frittieren)

Aber warum eigentlich frittieren, wenn man doch mit dem Zauberstein die beste und vor allem fettärmere Alternative dazu hat. 

Ofen auf 230°C vorheizen - Calamari (bei mir waren sie leicht angetaut vom Einkauf) auf dem Stein verteilen. Dann ab in den Ofen - für ca. 20 Minuten.

In der Zwischenzeit kann man wunderbar einen schnellen grünen Salat zubereiten - und schon ist das Essen fertig. Wunderbar knusprige und leckere Tintenfischringe.





Donnerstag, 9. Juli 2015

Rezepte Rezepte Rezepte

Ich muss mich outen:

Ich habe eine Sucht. Diese Sucht habe ich von meiner Mama geerbt. Ich habe mich dagegen gewehrt- und doch bin ich ihr verfallen:


der Kochbuch-Sucht 


Ich kann nicht zählen wie viele Koch-/Back- und sonstige Rezeptbücher ich zu Hause habe. Als Buch, als Ordner, als Ringbuch, als Heftchen - ich kann an Rezepten in jeglicher Form nur sehr schwer vorbeigehen.

Aus Platzgründen hab ich mir dann vor einigen Jahren ein Tablet zugelegt - und hab mir damals geschworen, dass ich mir nun nur noch Rezepte aus den Internetportalen suche, die ich dort dann ganz bequem abspeichern kann. Somit würde ich ja zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen - das  Platzproblem wäre gelöst - und ich würde immer jedes Rezept, das ich suche, sofort finden. 

Leider hat mein Vorhaben nicht ganz so gut geklappt - ich hab zusätzlich zum Tablet natürlich weiterhin Rezeptbücher gekauft - wenn auch zugegebener maßen etwas weniger als vorher.

Letztens war ich dann auf einer Geburtstagsfeier auf der es eine leckere Rhabarber-Torte gab. Auf die Frage hin, wo man das Rezept finden könnte sagte man mir:

"Das findest du in den Rezeptbüchern von Christine!"

Christine? Rezeptbücher? Kenne ich gar nicht! 


Die Damen der Geburtstagsfeier waren sich schnell einig, dass man diese Bücher haben muss. Und schon wenig später - nachdem ich in den Büchern etwas schmökern durfte - war klar: Ja - die muss ich auch haben. Komisch, dass die bisher so ganz an mir vorbeigingen. 

Eine Woche später hatte ich schon bestellt. Nachdem ich lange überlegt habe, mit welchem Buch ich anfangen sollte (es gibt immerhin schon 8 Bücher von Christines Lieblingsrezepten) und meine Bekannten mir jeweils ein anderes als Startbuch ans Herz legten hab ich dann alle 8 auf einmal bestellt. 

Und wartete gespannt auf die Lieferung. Schon wenige Tage nach meiner Bestellung kamen die Bücher dann auch sehr gut verpackt bei mir an. Und nicht nur die Bücher - nein zusätzlich war ein Kugelschreiber, ein Blöckchen und 8 Lesezeichen mit im Karton.



Eine schöne Idee ... somit hat man gleich was zur Hand wenn man die Bücher durchstöbert. 


Ein Buch zur Hand nehmen und Rezepte stöbern - was gibt es denn schöneres? Dabei schon in Vorfreude schwelgen, welches Rezept man zu welcher Gelegenheit gleich in den nächsten Tagen ausprobieren möchte.... da vergeht die Zeit ruck zuck. 

Und mit jeder Seite und mit jedem Buch wird die Liste der Rezepte die man testen möchte noch länger. Angefangen von einfachen Kuchen über Torten und Schnittchen bis hin zu Plätzchen in der Sommerzeit - ich sehe schon - ich werde in den nächsten Tagen viele Bekannte und Verwandte mit Selbstgebackenem überraschen. Meine Waage wird´s mir danken wenn ich nicht alles selber esse :-)

Für den nächsten Grillabend sind schon Semmeln und Aufstriche ausgesucht. Da gibt´s dann mit Sicherheit auch was aus dem Party-Buch. Die Hauptgerichte und Süßspeisen müssen dann wohl schweren Herzens noch etwas auf den ersten Einsatz warten. 

Das wirklich schöne an den Büchern ist dass man keine "exotischen" Zutaten braucht, alles wunderbar erklärt ist und vor allem, dass es zu jedem Rezept ein Bild gibt. Ein "echtes" Bild. Nix retuschiertes oder "food-desingtes" - sondern ein Bild vom Resultat - so wie es auch wirklich aussieht wenn man´s zu Hause nachmacht.

Die Rezepte hören sich durch die Bank sehr praxistauglich und familiengeeignet an. Ich bin mir sicher, dass diese Bücher einen festen Platz in meinem Regal bekommen - und ich einige andere aussortieren werde. Denn mit diesem Bücher-Sortiment ist man für alle Gelegenheiten bestens gerüstet. 

Ich kann ja viel erzählen von den Büchern..... 


selbst hätte ich die Bücher (vermutlich) nicht gekauft, wenn ich nicht mal selber eines in der Hand gehabt oder ein Rezept gesehen hätte. Daher möchte ich euch an einzelnen Rezepten der Bücher teilhaben lassen. Ohne Genehmigung von Christine geht das nicht. Also hab ich mich bei ihr gemeldet und nachgefragt, ob sie denn was dagegen hätte. Und was soll ich sagen: So unkompliziert und freundlich wie Christine ist, findet man selten Buchautoren. Ich kann und darf Rezepte zeigen. Und glaubt mir - wenn ihr die gesehen habt dann braucht ihr diese Bücher auch!!

Ich bin dann mal weg - in der Küche schon mal was Leckeres zaubern ... natürlich aus den neuen Büchern!

Samstag, 27. Juni 2015

Roggenmischbrot wie von Oma

Nicht jeder hat ja das große Glück einen Holzbackofen im Garten zu haben. Meine Oma hatte einen - und das Brot von ihr war nicht nur in der Familie der große Renner. 

Viele Jahre blieb mir nur die Erinnerung an dieses Brot .... bis ich mich daran wagte in Omas Fußstapfen zu treten und selber Brot zu backen. Seit einem Jahr auch im Holzbackofen (damit ich auch meine Familie, Verwandtschaft und Freunde damit versorgen kann).



Wer nicht so viel Brot braucht (oder ganz einfach keinen passenden Garten für einen Brotofen hat) aber dennoch leckeres, selbst gebackenes Brot essen möchte (das auch fast noch so schmeckt wie damals von Oma aus dem alten Ofen) muss sich nicht ärgern - sondern sollte sich Stoneware von "The Pampered Chef®" zulegen. 

Gerade der Zaubermeister zaubert im wahrsten Sinne des Wortes "Omabrot" im heimischen Elektroherd. 

Ihr glaubt´s mir nicht? Ich nehme euch mal mit auf eine kleine Reise ... und präsentiere euch am Ende leckeres Roggen-Mischbrot - das meine Erinnerungen an meine liebe Oma weckt.



Das Rezept

300 g Roggensauerteig
400 g Weizenmehl 1050
200 g Roggenmehl 1150
1 Würfel Hefe
30   g Brotgewürz (nicht gemahlen)
25   g Salz
300 g Wasser


Die Zubereitung

Zu aller erst werden wir unser Brotgewürz noch etwas "tunen" 

Dazu das Gewürz auf einem Backblech oder im Zaubermeisterr verteilen und im Backofen etwas anrösten (ca. 20 min bei 100°C - bitte das erste mal selbst austesten wie lange es in eurem Ofen dauert - je nachdem welche. Gewürzmischung und welchen Ofen ihr habt)

Danach das Gewürz etwas quetschen oder mahlen.


Dann fangen wir mit dem Teig an:

Sauerteig, Mehl, Gewürz und Salz in einer großen Schüssel gut mischen. In einem Messbecher die zerbröselte Hefe in ca. 300 ml lauwarmem Wasser auflösen, dann zur Mehlmischung geben.

Alles gut vermengen - geht am Besten mit den Händen. Der Teig ist anfangs etwas klebrig - aber je feuchter der Teig ist desto besser das Brot ;-) 

Den Teig zu einer Kugel formen und zugedeckt an einem warmen Ort gegen lassen bis sich das Volumen deutlich erhöht hat (ca. 1-2 Stunden).


Den Ofen vorheizen. 250°C Ober-/Unterhitze

Danach den Teig halbieren und zwei Laibe formen. Dabei das Brot rund wirken und die Oberfläche unter Spannung bringen. Die beiden Laibe nebeneinander in den großen Zaubermeister geben und einschneiden. (Bitte denkt dran: der Zaubermeister sollte die ersten Male etwas gefettet und bemehlt werden so lange er noch keine Patina hat)
so sieht das Brot von unten aus nach dem Formen


Zwei dieser Brote in den Zaubermeister geben....

Dann den Deckel auflegen und nochmal 10 min gehen lassen. Den Deckel nicht mehr abnehmen (und wenn wir noch so neugierig sind - der Deckel bleibt drauf)

Nun den Zaubermeister in den Ofen geben. Wie immer wenn Steinware benutzt wird ist der Gitterrost so weit unten wie möglich.

Nach ca. 50 Minuten ist das Brot dann auch schon fertig. 

Allein schon das Abschneiden ist der Hit.
Außen knusprig - innen weich ....Butter drauf - Augen zu - rein beißen ..... und an Oma denken .... 
Meine kleine Zeitreise zurück zu Omas Zeiten ist dann perfekt.

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